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Belüften und beheizen: einfach und kostengünstig

Belüften und beheizen: einfach und kostengünstig

3con Anlagenbau GmbH in Kufstein, Tirol

Kann das Belüften und Beheizen einer Produktionshalle mit 2.420 m² und eines dreigeschossigen Bürotrakts mit 1.260 m² Grundfläche einfach sein? Und kostengünstig? Es kann. Der Neubau der 3con Anlagenbau GmbH im österreichischen Ebbs beweist es.

  • Produktionshalle
  • Neubau
  • Hallenklimasysteme

Wie wird eigentlich das Interieur eines Autos hergestellt? Wie werden Stoffe geschnitten, Komponenten zu Konsolen zusammengefügt, Kunststoffteile kaschiert? Die 3con Anlagenbau GmbH in Ebbs nahe Kufstein in Tirol entwickelt und produziert dazu Maschinen, Werkzeuge und Roboter für den Weltmarkt. Auf und mit ihnen werden Automobilteile fürs Wageninnere gefertigt.

Jetzt hat das innovative Unternehmen für rund 6 Millionen Euro eine neue Produktions- und Lagerhalle und einen neuen Bürotrakt errichtet. Auf dem Bürogebäude „sitzt“, über dessen ganzer Länge von rund 20 m, die Wohnung des Betriebs- und Produktionsleiters. Der gesamte Gebäudekomplex ist sehr gut gedämmt, das erfordert in sämtlichen Räumen eine Lüftung.

Gleich alles abdecken

Hier kommt Hoval ins Spiel:

Die Luft muss in dieser Halle über 10 m weit nach unten befördert werden, und es darf natürlich nicht ziehen.

antwortet Markus Schütz. Er arbeitet im Kundencenter Rum von Hoval Österreich als Projektmanager, und zwar sowohl für Heiz- als auch für Klimatechnik.

Dezentrale Klimalösung

Eine zentrale Be- und Entlüftungsanlage war von Anbeginn ausgeschlossen: Die Kräne, die in der Produktionshalle stehen und hängen werden, lassen keine Luftkanäle zu. Markus Schütz und der ausführende Planer Wolfgang Ferrari vom Unternehmen HFP-Ingenieure haben deshalb die dezentrale Lösung mit Dach-Klimageräten gewählt, die in Sachen Energieeffizienz ohnehin mehr Sinn machen:

Fünf Hoval TopVent DHV und ein Hoval RoofVent LHW sind montiert worden. Sie gewinnen die Wärme aus der Raumluft zurück und eignen sich besonders, um Montagebereiche zu be- und entlüften, sowie für die Umluftheizung und -kühlung von Lager- und Logistikräumen.

Markus Schütz weist auf eine Spezialität hin:

Die Luft muss in dieser Halle über 10 m weit nach unten befördert werden, und es darf natürlich nicht ziehen.

Kein Problem für den Air-Injector, der die Luft genau nach Wunsch verteilt – mehr dazu in der Box. Die einzelnen Betriebsmodi der Dach-Klimageräte und die Einstellung des Air-Injectors werden vom Regelungsschaltschrank gesteuert, der ebenfalls von Hoval stammt.

Und dazu ein Gas-Brennwertkessel

Das System komplettiert ein Brennwertkessel Hoval UltraGas (350), der sich bei Bedarf modulierend zuschaltet und den gesamten Gebäudetrakt beheizt.

Komfortlüftung für die Wohnung

In die Attikawohnung auf dem Bürotrakt ist das Lüftungsgerät Hoval HomeVent comfort FR (500) montiert worden. Es ist mit seinem Nennluftvolumen bis 500 m3/h genau richtig für gross bemessene Wohnflächen. Das Komfortlüftungsgerät gewinnt nicht nur die Wärme, sondern auch die Feuchtigkeit zurück. Das Installationsunternehmen Klinger hat es wie geplant an zentraler Position angebracht. Dort kann es dank geringem Druckverlust hohe Leistung entfalten und zugleich geräuscharm arbeiten.

Frische Luft ohne Durchzug

Der Air-Injector in den Dach-Klimageräten Hoval TopVent und Hoval RoofVent macht diese im Vergleich zu anderen Systemen extrem effizient: Die beiden Hoval-Geräte erzielen die gleiche Wirkung mit rund 25 bis 30% geringeren Luftmengen. Auch wenn die Betriebsbedingungen wechseln: Der Air-Injector verteilt die Luft stets optimal, ohne dass es zieht. Abhängig vom Temperaturunterschied zwischen Zuluft und Raumluft sowie von der Luftmenge, passt er den Ausblaswinkel automatisch an. Zudem geht weniger Wärme verloren: Der Air-Injector reduziert die Temperaturschichtung auf 0,15 Kelvin pro Meter Hallenhöhe.