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Geschichte

Auch die Alpen haben einmal klein angefangen. Und wie das Gebirge im Herzen Europas ist auch Hoval zu einer festen Größe herangewachsen: Vielfältig, herausragend, anspruchsvoll. Der Blick zurück offenbart eine bewegende Geschichte.

Die frühen Jahre legen den Grundstein

1932:
Gustav Ospelt erhält die Bewilligung zur Errichtung von Heizungsanlagen.

1942:
Der Grundstein wird gelegt: Aus einem einfachen Kochherd entsteht ein Zentralheizungs-Küchenherd. Gustav Ospelt lässt sich seine Idee patentieren und die EMPA (Eidgenössische Materialprüfungs- und Forschungsanstalt) bestätigt den guten Wirkungsgrad.

1945:
Eintragung der Marke „Hoval“: Der Name steht für Heizapparatebau Ospelt, Vaduz, Liechtenstein.

1946:
Erste Internationalisierung: In Österreich und der Schweiz werden Firmen gegründet.

1953:
Der Hovaltherm mit Spitzname „Rakete“ revolutioniert als erster Heizkessel mit eingebautem Warmwasserspeicher den europäischen Markt.

1955:
Der Lizenzvertrag mit dem Stahlunternehmen Friedrich Krupp für Heizkessel aus Stahl bringt rasches Wachstum und öffnet Hoval den deutschen Markt.

1957:
Bau des Werks „Neugut“ im Industriegebiet von Vaduz, seither Stammhaus der Firmengruppe.

1957-1967:
Firmengründungen in Großbritannien und Italien, Abschluss von Lizenzverträgen.

Neue Technologien revolutionieren den Markt

1960:
Der erste kompakte Kombinationskessel mit getrennten Brennkammern für flüssige, gasförmige und feste Brennstoffe ist marktreif – in acht Varianten.

1967:
Der erste Hochleistungs-Wassererwärmer Modul-plus kommt auf den Markt. Stetig weiterentwickelt, liefert er bis heute große Warmwassermengen in einwandfreier hygienischer Qualität.

Hoval feiert: Der 100.000. Kessel verlässt das Werk in Vaduz. In ganz Europa sind bereits 350.000 Hoval-Kessel gebaut worden.

1968:
Hoval erhält sein erstes Patent für eine Heizfläche: Das „Fischgratrohr“ überträgt durch seine Bauweise mehr Wärme und steigert dadurch die Effizienz. Weitere Heizflächen-Patente folgen.

1970:
Erweiterung des Produktsortiments um Industrielüftungsgeräte und Aluminium-Plattenwärmeaustauscher, die in Klima- und Lüftungsanlagen sowie in der Prozesstechnik die Wärme zurückgewinnen.

1976:
Einführung eines dezentralen Geräts, das Industriehallen be- und entlüftet und die Wärme zurückgewinnt. Es reduziert den Heizenergiebedarf um bis zu 60 Prozent.

1979:
Ein wegweisendes Patent wird angemeldet: die selbstreinigende thermolytische Heizfläche. Eine gesamte Serie von Klein- und Mittelkesseln wird danach benannt. Sie tragen die Endung „Lyt“.

1982:
Hoval startet mit Ruhrgas Deutschland ein Entwicklungsprojekt für einen Gas-Vormischbrenner. 1986 geht der Ultraclean in Serie. Er garantiert eine besonders schadstoffarme Verbrennung.

1984:
Um Lüftung und Heizung in Industriehallen noch effizienter zu machen, entwickelt Hoval den Drallluftverteiler Air-Injector.

Effizienz und Umweltbewusstsein stehen im Vordergrund

1987:
Mit dem Holz-Vergaser-Kessel setzt Hoval auf Vergasungstechnik für Biomasse. Die Drei-Stufen-Verbrennung wird bald zum Standard im Markt.

1993:
Die bereits 1984 initiierte Forschung zur Brennwerttechnik mündet in einem Patent: Der aluFer-Wärmetauscher mit integrierter Aluminium-Mikrostruktur steigert die Effizienz und spart Kosten. Der erste Gas-Brennwertkessel geht 1994 in Serie.

1994:
Mit einer patentierten Technologie für das erste Hoval Umluftkühlgerät wird das kostengünstige Beheizen und Kühlen von hohen Hallen mit nur einem Gerät möglich. 

1999:
Hoval lanciert den kompakten Öl-Brennwertkessel MultiJet. Der Jet-Wärmetauscher überträgt die Wärme optimal und erzielt dadurch höchste Wirkungsgrade.

2001:
Die Nutzung alternativer Energie erhält mit dem waagrechten Rohrbrenner für Pelletskessel eine neue Dimension: Mit dem BioLyt lässt sich Holz effizient, zuverlässig und komfortabel in Wärme umwandeln.

2001-2004:
Hoval erweitert das weltweite Vertriebsnetz mit eigenen Standorten in Polen, Tschechien und der Slowakei.

2004:
Hoval entwickelt eine spezielle Sorptionsbeschichtung für Wärmeräder, die neben Wärme auch Feuchtigkeit überträgt: Lüftungsanlagen wie die Komfortlüftung HomeVent ermöglichen ein konstant angenehmes Raumklima und hohen Wohnkomfort.

2005:
Nach über 20 Jahren Geschäftstätigkeit in China gründet Hoval in Asien seine erste Vertriebsgesellschaft.

2006:
Mit dem UltraOil geht der erste Öl-Brennwertkessel mit aluFer-Wärmetauscher in Serie. Das erfolgreiche Programm bietet heute Leistungen von 16-600 Kilowatt.

Hoval stößt in neue Bereiche vor

2006-2008:
Weitere Hoval Vertriebsgesellschaften eröffnen in Rumänien, Spanien, Frankreich und Kroatien.

2007:
Umweltschonendes Kühlen mit der kältemittelfreien Umluftkühlung benötigt nicht nur weniger Wasser, sondern erzielt auch höchst mögliche Wirkungsgrade.

2008:
Hoval investiert in die Fertigung von Wärmepumpen und übernimmt die Wärmepumpen GmbH in Matrei (WPM), Osttirol, Österreich.

2010:
Mit Blockheizkraftwerken und Wärmeübergabestationen erschließt Hoval ein neues Feld.

2011:
Neues Design: Die Farbe Rot in dynamischer Linienführung drückt Selbstbewusstsein aus.
Bulgarien und Singapur ergänzen die internationale Liste der Hoval Standorte.

2013:
Hoval erstellt in Vaduz eine Produktionsstraße für die präzise Fertigung des thermischen Sonnenkollektor UltraSol. Seine Optik ist konkurrenzlos: Ein kaum sichtbares Aluprofil lässt die gesamte Kollektorfläche auf dem Dach nahtlos homogen wirken.

2014:
Eine neue Niederlassung in Dänemark vertritt Hoval in Skandinavien.
Durch die Akquisition der schwedischen Enventus AB verstärkt Hoval den Bereich Wärmerückgewinnung.

2015:
Hoval feiert sein 70-jähriges Bestehen.
Die Digitalisierung hält Einzug: Mit der Einführung der neuen Steuerungs- und Regelungsplattform TopTronic E können nahezu alle Hoval Wärmeerzeuger online kommunizieren und ihren Betrieb auf die Wetterentwicklung abstimmen.

2016:
Hoval verstärkt den Bereich Fernwärme/Wärmenetze und erwirbt die deutsche YADOS GmbH.