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Fernwärmeanlage mit Biomasse: Regionalwärme Lavanttal setzt auf Hoval Fernwärmelösung

St. Marein im Lavanttal, Kärnten
St. Marein im Lavanttal, Kärnten

Rund 250 Gebäude im Lavanttal werden mit Fernwärme aus regionalem Hackgut versorgt. Die Fernwärmeanlagen in den Heizwerken nutzen eine Hoval Systemlösung für Netzregelung, Visualisierung und Betriebssicherheit.

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Stephan Kostwein betreibt Fernwärmeanlagen im Lavanttal

Was 2012 mit einem ersten Heizwerk in St. Michael begann, ist heute ein stetig wachsendes Fernwärmenetz im Lavanttal in Kärnten. Betreiber Stephan Kostwein versorgt damit bereits rund 250 Kund:innen in der Region: von Wohnbauten über Volksschulen und Kindergärten bis hin zu Gasthäusern, Gewerbebetrieben und privaten Haushalten. Kostwein führt seit 2007 als Installateur einen eigenen Betrieb mit rund 15 Mitarbeitenden. Über seine Tätigkeit als Partnerinstallateur lernte er auch Hoval kennen, woraus sich über die Jahre eine enge Partnerschaft entwickelte. Aus zahlreichen Projekten und den dabei gesammelten Erfahrungen entstand schließlich der Schritt, eigene regionale Heizwerke umzusetzen und nachhaltige Energie direkt in die Region zu bringen.

St. Marein: Nachhaltige Energie aus regionaler Biomasse

Das Heizwerk in St. Marein im Lavanttal wurde 2023 umgesetzt und innerhalb weniger Monate in Betrieb genommen. Es markiert einen wichtigen Schritt im Ausbau der Regionalwärme Lavanttal. Fast zeitgleich wurde das dritte Heizwerk in St. Stefan realisiert. Dort wird Abwärme genutzt und effizient in das eigene Wärmenetz integriert. Die Heizwerke arbeiten eigenständig, sind organisatorisch jedoch miteinander verbunden, um Ressourcen effizient zu nutzen. Die Grundversorgung erfolgt über Biomasse in Form von Hackschnitzeln. „Wir beziehen das Hackgut von lokalen Lieferanten. Das bedeutet, die Energie kommt aus der Region und bleibt in der Region“, erklärt Kostwein. Damit bleibt die Wertschöpfung im Lavanttal und gleichzeitig wird die Abhängigkeit von fossilen Energieträgern reduziert. 

Versorgungssicherheit mit durchdachtem Anlagenkonzept

Für zusätzliche Betriebssicherheit sorgt ein durchdachtes Anlagenkonzept. Neben den Biomassekesseln verfügt das Heizwerk in St. Marein über einen großen Pufferspeicher von Hoval, der kurzfristige Lastspitzen ausgleichen kann. Zudem steht dort eine automatisierte Ausfallsreserve bereit, sollte es zu Störungen kommen. Für Kostwein ist die stabile und zuverlässige Energieversorgung zentral:

„Seit der Inbetriebnahme unserer Fernwärmeanlagen im Jahr 2012 gab es noch nie eine Unterbrechung der Wärmeversorgung. Natürlich gibt es im Betrieb immer wieder kleinere Störungen, aber unsere Kund:innen konnten wir jederzeit zuverlässig versorgen. Darauf sind wir stolz.“ 

Fernwärmelösung von Hoval: Alles aus einer Hand

Technisch setzt Regionalwärme Lavanttal auf eine durchgängige Gesamtlösung von Hoval. Die Wärmeverteilung im Netz wird über eine Hoval Netzpumpenregelung gesteuert. In den angeschlossenen Gebäuden kommen die Hoval Fernwärmestationen TransTherm zum Einsatz. Über das Energieleitsystem HovalSupervisor werden alle Anlagen zentral visualisiert. Betreiber erhalten einen Überblick über Anlagenzustände, Energieflüsse und Zählerdaten. „Diese digitale Transparenz bringt klare Vorteile im Betrieb. Störungen oder Unregelmäßigkeiten können frühzeitig erkannt werden. Der Betreiber sieht jederzeit, wie effizient die Anlagen laufen und kann bei Bedarf schnell reagieren“, erklärt Patricia Berger, Gebietsleiterin Fernwärme bei Hoval. Ein weiterer Vorteil liegt in der Systemintegration der Hoval-Lösung: Von der Energieerzeugung im Heizwerk über die Netzregelung bis zur Fernwärmestation im Gebäude stammen alle zentralen Komponenten aus einer Hand von Hoval. Bei Störungen sowie bei Service und Wartung unterstützt zudem der Hoval Kundendienst.

Neben der Technik spielt für Betreiber Stephan Kostwein vor allem die Zusammenarbeit mit seinen Projektpartnern eine zentrale Rolle. „Die Zusammenarbeit mit Hoval funktioniert auf persönlicher Ebene und mit kurzen Entscheidungswegen. Probleme können schnell besprochen und Lösungen rasch umgesetzt werden“, schätzt Kostwein. 

Digitale Effizienz für Heizwerke & Fernwärmenetze

HovalSupervisor cloud unterstützt Betreiber dabei, Heizwerke sowie Nahwärme- und Fernwärmenetze effizient, sicher und wirtschaftlich zu betreiben. Monitoring, Alarmierung und Analyse greifen nahtlos ineinander – für einen zuverlässigen Betrieb und ein gutes Gefühl bei der täglichen Verantwortung.

Jetzt über die eigene Wärmeversorgung nachdenken

Fernwärme leistet einen wichtigen Beitrag zu einer nachhaltigen Energieversorgung und stärkt durch regionale Biomasse gleichzeitig die Wertschöpfung vor Ort. „Fernwärme bedeutet für Kund:innen hohen Komfort, weniger Wartungsaufwand und eine sehr zuverlässige Versorgung“, so Berger. Für die Hoval-Gebietsleiterin sind Frühling und Sommer zudem gute Zeitpunkte, um die eigene Wärmeversorgung zu überdenken. „Gerade nach der Heizsaison lohnt sich ein genauer Blick. Steigende Energiekosten und die Abhängigkeit von fossilen Brennstoffen bewegen viele Menschen dazu, über Alternativen nachzudenken. Wer sich frühzeitig informiert, kann rechtzeitig vor der nächsten Heizperiode entscheiden, ob Fernwärme eine passende Lösung ist.“

Fragen zu Fernwärmelösungen?

Wir helfen Ihnen gerne weiter, wenn Sie Fragen zu Hoval Fernwärmelösungen haben.

Veröffentlicht im Juli 2026