Legionellen vorbeugen: So sorgt die richtige Warmwasserbereitung für mehr Trinkwasserhygiene
Warmwasser muss jederzeit verfügbar, effizient und hygienisch sicher sein – besonders in medizinischen Einrichtungen und Pflegeheimen.
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Was sind Legionellen und wo entstehen sie?
Von Einfamilienhaus bis Pflegeheim: Wo Trinkwasserhygiene besonders wichtig ist
Auch im Einfamilienhaus spielen eine richtig dimensionierte Warmwasserbereitung, passende Speichergröße und eine regelmäßige Nutzung eine wichtige Rolle. Deutlich komplexer wird die Sicherstellung der Trinkwasserhygiene jedoch in größeren Gebäuden. In Mehrfamilienhäusern, Hotels, Sportstätten, Schulen oder Gewerbeobjekten treffen unterschiedliche Nutzungszeiten, größere Leitungssysteme und ein teilweise hoher Warmwasserbedarf aufeinander. Besonders sensibel ist die Situation in Gesundheitseinrichtungen, Krankenhäusern und Pflegeheimen. Viele Duschen, Waschräume und Therapiebereiche werden unterschiedlich häufig genutzt. Gleichzeitig halten sich hier Menschen auf, für die eine Infektion schwerwiegende Folgen haben kann. Trinkwasserhygiene ist deshalb ein wesentlicher Bestandteil von Sicherheit, Komfort und Verantwortung im laufenden Gebäudebetrieb dieser Einrichtungen.
Welche Warmwasserbereitung passt zu welcher Anforderung?
CombiVal
klassische Bevorratung von Trinkwarmwasser
Ein klassischer Warmwasserspeicher wie CombiVal erwärmt Trinkwasser und bevorratet es für die spätere Entnahme. Diese Lösung ist bewährt und eignet sich besonders dann, wenn Warmwasser zuverlässig und in ausreichender Menge bereitstehen muss. Wichtig sind dabei die richtige Auslegung, eine passende Speichergröße und eine Temperaturführung, die hygienische Anforderungen berücksichtigt.
TransTherm
aqua L
hohe Leistungen und Spitzenbedarfe über Speicherladesystem.
Bei höherem Warmwasserbedarf kann ein Speicherladesystem wie TransTherm aqua L sinnvoll sein. Dabei wird Trinkwasser im Speicher-Ladeprinzip über einen externen Wärmetauscher erwärmt. Das System eignet sich für Gebäude mit hohen Spitzenlasten und vielen Zapfstellen, etwa Hotels, Wohngebäude, Sportstätten oder Gesundheitseinrichtungen. Es bietet eine hohe Versorgungssicherheit und kann große Warmwassermengen bedarfsgerecht bereitstellen.
TransTherm
aqua F
bedarfsgerechte Erwärmung im Durchflussprinzip mit möglichst geringer Bevorratung von erwärmtem Trinkwasser
Für hohe Anforderungen an die Trinkwasserhygiene bietet sich ein Frischwassersystem wie TransTherm aqua F an. Dabei wird das Trinkwasser erst dann erwärmt, wenn es tatsächlich benötigt wird. Große Mengen erwärmten Trinkwassers müssen somit nicht bevorratet werden. Das schafft gute Voraussetzungen für einen hygienisch optimierten Betrieb. Entscheidend bleiben jedoch auch hier die fachgerechte Planung, Ausführung und der bestimmungsgemäße Betrieb der gesamten Trinkwasseranlage.
Expertenblick
Veröffentlicht im September 2026