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50 Jahre Wärmepumpe bei Hoval – Ein Blick in die Logistik

Ein halbes Jahrhundert Wärmepumpe bei Hoval – was bedeutet diese Erfolgsgeschichte für die Menschen, die tagtäglich dafür sorgen, dass unsere Wärmepumpen zuverlässig bei den Kunden ankommen?

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Johannes Nistelberger, Leiter des Lager- und Logistikzentrums bei Hoval Österreich, erzählt von seinen persönlichen Anfängen, den besonderen Anforderungen in der Logistik und warum die Wärmepumpe längst zur Nummer eins im Sortiment geworden ist.

Johannes Nistelberger

Seit wann sind Sie bei Hoval – und wie hat sich Ihre Arbeit entwickelt?

Seit 1989 bin ich Teil von Hoval – gestartet habe ich als stellvertretender Fuhrparkleiter. Über die Jahre kamen neue Aufgaben dazu: der Lagerbereich, das Kunden­auftrags­zentrum und schließlich die Leitung des Lager- und Transportlogistikzentrums. Meine Arbeit hat sich stetig weiterentwickelt – und spannend geblieben ist sie bis heute.

Was war Ihr erster Kontakt mit einer Wärmepumpe?

Das war in den 1990er-Jahren, als sie als Zukaufteil über mein Lager gezogen wurde – bevor Hoval selbst mit der Produktion begonnen hat.

Welche Bedeutung hat die Wärmepumpe heute aus logistischer Sicht?

Sie ist mittlerweile unser wichtigstes Produkt. Während andere Wärmeerzeuger in den Hintergrund rücken, hat die Wärmepumpe den größten Stellenwert bei Hoval. Die Volumina sind stark gestiegen. Auch die Anforderungen an eigene Lagerhallen und damit einhergehende moderne Lagertechniken sind mit den Wärmepumpen gekommen, um zu bleiben.

Wie gehen Sie mit der steigenden Nachfrage um?

Unsere Abläufe sind grundsätzlich dieselben wie beispielsweise bei der Auslieferung von Ölkesseln. Unterschiede gibt es allerdings beim Transport: Wärmepumpen sind größer und benötigen daher mehr Platz. Gleichzeitig sind sie aber so stabil, dass wir den Stauraum für zusätzliche Pakete, die darauf gestapelt werden, optimal nutzen können.
Damit wir schneller liefern können, arbeiten wir eng mit Speditionen zusammen.

Wie beeinflussen neue Technologien und Marktanforderungen Ihre Arbeit?

Ein großer Punkt ist die Just-in-Time-Lieferung, die heute selbstverständlich geworden ist. Das bedeutet, dass wir schneller liefern müssen und dafür auch enger mit Speditionen zusammenarbeiten.

Wie hilft Digitalisierung?

Automatisierung bringt uns wegen der Produktvielfalt wenig. Digitalisierung hingegen erleichtert vieles – etwa durch Barcode-Scanner, mit denen Sendungen schneller abrufbar sind. Das spart Zeit und Personalressourcen.

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Welche Rolle spielt Nachhaltigkeit?

Eine sehr große: Wir arbeiten nur mit Speditionen, die auf Nachhaltigkeit setzen – etwa mit Elektro-LKWs oder Bahntransport. Auch bei Verpackungen reduzieren wir Holz und Folien und versuchen, Transportwege so kurz wie möglich zu halten.

Wohin geht die Reise?

An der Wärmepumpe führt derzeit kein Weg vorbei. Mit den größeren Modellen wie der Belaria pro (40,50) wird die Logistik noch anspruchsvoller. Digitalisierung, Nachhaltigkeit und vereinfachte Prozesse werden deshalb immer wichtiger.

Worauf sind Sie besonders stolz?

Auf die Auszeichnung als „Wegbereiter des Jahres“. In der schwierigen Zeit zwischen 2020 und 2023, als Wärme­pumpen kaum verfügbar waren, haben mein Team und ich ein neues System aufgebaut. Das war herausfordernd, aber auch eine spannende Erfahrung. Es hat jedenfalls großen Spaß gemacht, kreative Lösungen zu finden und am Ende Erfolge zu sehen.

Haben Sie selbst eine Wärmepumpe?

Derzeit habe ich noch einen UltraGas-Kessel von Hoval. Aber wenn es Zeit für den Austausch ist, kommt für mich nur eine Hoval Wärmepumpe infrage.

Was wünschen Sie der Wärmepumpe zum 50. Geburtstag?

Nur das Allerbeste! Und dass die Nachfrage weiter steigt, sodass die Produktion in Istebné ein echtes Aushängeschild der Hoval Gruppe bleibt.
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