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5 Mythen über Wärmepumpen – wir klären auf

5 Mythen über Wärmepumpen – wir klären auf

Häuslbauer und Sanierer werden bei der Informationssuche mit zahlreichen Mythen rund um Wärmepumpen konfrontiert. Wir decken die gängigsten Unwahrheiten zum Thema Wärmepumpen auf und liefern fundierte Argumente und Erklärungen.

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Sie sorgen für angenehme Temperaturen im Eigenheim und nutzen dafür die Energie aus der Natur – die Rede ist von Wärmepumpen. Seit Jahren erfährt diese nachhaltige Heizform einen wahren Aufschwung und stellt eine ideale Alternative zu fossilen Brennstoffen dar, liefert sie doch effizient Wärme und schont gleichzeitig das Klima. Dass eine Wärmepumpe noch viel mehr kann, als zu heizen, wie teuer sie wirklich ist und wie viel Platz sie benötigt, erfahren Sie in diesem Blogbeitrag.

Mythos 1: Wärmepumpen sind teuer

Ganz und gar nicht! Auf lange Sicht gesehen sind sie sogar günstiger. Eines ist ganz klar: Eine Heizung ist immer eine Investition. Wärmepumpen werden jedoch oft aufgrund ihrer höheren Anschaffungskosten ohne weitere Überlegungen und tiefere Recherchen vorschnell ausgeschlossen. 

In Wahrheit sind sie dank ihrer niedrigen Betriebskosten und der effizienten Wärmeabgabe über die gesamte Lebensdauer hinweg sogar günstiger als andere Heizformen wie Gas oder Pellets. Zudem wird der Einsatz von regenerativen Energieformen von Bund und Land mit lukrativen Förderungen belohnt.

In Tirol sind beispielsweise aktuell die Förderungen extrem attraktiv:

Beispiel Tirol – Ölkessel wird durch Luftwärmepumpe ersetzt1
 
Förderungsfähige Kosten 20.000 €
Einmalzuschuss (25 %) 5.000 €
Bonus klimafreundliches Heizen 3.000 €
Zusätzliche Bundesförderung max. 5.000 €
Maximale Förderung 13.000 €
    
Unter optimalen Voraussetzungen kostet eine Wärmepumpe somit kaum mehr als eine Gasheizung. Von welchen Förderungen Sie bei Ihrem individuellen Vorhaben profitieren, erfahren Sie mit nur wenigen Klicks mit unserem Hoval Fördermittel-Rechner.
 
Unser Tipp: Prüfen Sie in wenigen Minuten mit dem Onlinekonfigurator auf quickfix.hoval.at, ob sich eine Wärmepumpe für Ihre Heizungssanierung eignet. QuickFix ist Ihr Komplettpaket für die Heizungssanierung – zum Fixpreis und ohne mühsames Vergleichen und Recherchieren.

Mythos 2: Wärmepumpen sind laut

Nein, sie sind sogar flüsterleise. In vielen Köpfen sind noch immer die lauteren Geräusche verankert, die vor allem Luftwärmepumpen in ihren Anfängen gemacht haben. Die Technik – speziell was den Kompressor und Ventilator betrifft – hat sich in den letzten Jahren aber immens weiterentwickelt und die Außeneinheiten der Wärmepumpen sind heute kaum mehr wahrnehmbar.

So ist der Betrieb der Hoval Luftwärmepumpe Belaria pro so leise wie etwa das Summen einer Biene beim Pollensammeln. Im Flüstermodus und in einer Distanz von fünf Metern liegt der Lärmpegel der Außeneinheit bei nur 22 dB(A).2  Auch im Hausinneren arbeitet die Wärmepumpe still und leise im Hintergrund.

Mythos 3: Wärmepumpen werden nur zum Heizen benutzt

Keineswegs! Mit Wärmepumpen behalten Sie auch an heißen Tagen einen kühlen Kopf, ohne den Einsatz von einer zusätzlichen Klimaanlage. Wärmepumpen von Hoval enthalten die Komfortfunktion CleverCool und arbeiten auf Wunsch auch in die umgekehrte Richtung – also reversibel – und kühlen im Sommer das Eigenheim. 

Durch Gebläsekonvektoren, Kühlwände, Kühldecken oder auch eine Fußbodenkühlung werden die angenehm niedrigeren Temperaturen schonend in die Räumlichkeiten abgegeben. Um schon im Voraus das ideale Verteilsystem zu integrieren, gilt es, diese Funktion gleich bei der ersten Planung der Wärmepumpe zu berücksichtigen.

Mythos 4: Wärmepumpen eigenen sich nur für Neubauten

Heizung sanieren auch mit Wärmepumpe – die Belaria pro von Hoval macht's möglich

Absolut nicht. Moderne Wärmepumpen ermöglichen heutzutage eine einfache Sanierung. So kann die Belaria pro durch ihre hohe Vorlauftemperatur ohne Weiteres mit Heizkörpern verwendet werden. Beim Heizungstausch gilt generell: Beachten Sie bei Altbauten auch die Wärmeverluste, die auf mangelnde Isolierung oder undichte Fenster zurückzuführen sind. 

Diese können indirekt die Effizienz von Heizungen und somit auch von Wärmepumpen beeinträchtigen. Dass der Wechsel auf eine nachhaltige Energiequelle auch einfach und kostensparend möglich ist, zeigt QuickFix von Hoval – die Heizungssanierung zum Fixpreis. Hier liegen die Anschaffungskosten der Belaria pro compact unter Berücksichtigung der jeweiligen, aktuell hohen Förderungen (siehe Mythos 1), ähnlich wie bei einem herkömmlichen Gasbrennwertkessel. 

Mythos 5: Wärmepumpen brauchen viel Platz

Nein. Eine Wärmepumpe beansprucht in etwa die gleiche Stellfläche wie ein Gas-Brennwertkessel – jedoch mit einem entscheidenden Unterschied. Da beim Betrieb der Wärmepumpe keine Verbrennung stattfindet, bedarf es keines eigenen Heizraums. Auch das Brennstofflager für eine Öl- oder Pelletsheizung fällt weg. Somit reicht etwa 1 m2 Platzbedarf aus und die Inneneinheit kann ohne Probleme auch in einem Abstellraum untergebracht werden. Bei einer Luftwärmepumpe benötigt man zusätzlich Platz für die Außeneinheit im Garten oder, wenn es die Gegebenheiten zulassen, auch am Dach. Wie kompakt Wärmepumpen heute gebaut sind, zeigt die Hoval Luftwärmepumpe UltraSource B compact. Sie hat eine 109 cm lange und 74,5 cm breite Außeneinheit. Die Inneneinheit misst lediglich 60,2 x 77 cm.

Wohnbauförderung Land Tirol
Die Landesregierung hat in ihrer Sitzung am 07.07.2020 Änderungen der Wohnbauförderungsrichtlinie zum 01.09.2020 beschlossen. 

2Belaria pro (8), Flüsterbetrieb bei Freiaufstellung.

 

Aktualisiert im November 2020