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Umweltfreundliche Kältemittel in Wärmepumpen

Umweltfreundliche Kältemittel in Wärmepumpen

In vielen europäischen Ländern ist eine Trendumkehr zu mehr Nachhaltigkeit spürbar. Sind Wärmepumpen bereits seit Langem als nachhaltige Heizlösung etabliert, geht der Trend nun auch bei Kältemitteln in Richtung verbesserter Umweltverträglichkeit.

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Um unsere Erde zukünftig besser zu schützen, braucht es neue Wege und Ideen auf allen Ebenen unseres täglichen Lebens. Jeder Einzelne von uns kann mit kleinen Maßnahmen, beispielsweise der richtigen Auswahl der Heizung, zu einem nachhaltigeren Umgang mit den Ressourcen unserer Welt beitragen. In der Heiz- und Klimatechnik gehen technische Innovationen und Umweltschutz schon seit Jahren Hand in Hand. So entwickeln Unternehmen mit hohem technologischem Anspruch wie Hoval schon heute Produkte, die den Umweltgesetzen von morgen entsprechen. 

Neu auf der politischen Agenda: die Regulierung von umweltschädlichen Kältemitteln. Ab 2030 ist der Einsatz von Kältemitteln mit einem hohen Treibhauspotenzial, sprich einem GWP-Wert von ≥ 2500, in der EU verboten. Die beliebte Wärmepumpe UltraSource von Hoval liegt mit dem eingesetzten Kältemittel R410a bereits weit unter dieser Grenze. Als weitere umweltfreundliche Alternative zu diesem gängigen Kältemittel rückt nun Propan verstärkt in den Fokus und kommt bei der neuen Hoval Wärmepumpe Belaria pro zum Einsatz. Umweltfreundliche Kältemittel stellen sicher, dass die neue Heizung auch auf lange Sicht die gesetzlichen Vorgaben erfüllt. Wärmepumpen sind somit eine zuverlässige Investition in die Zukunft – und schonen zeitgleich die Geldbörse. 

Doch warum benötigen Wärmepumpen überhaupt Kältemittel und was genau sagt der in diesem Zusammenhang oft erwähnte GWP-Wert aus? 

Förderung von Wärmepumpen als zukunftssichere Heizungen

Nachhaltiges Heizen zahlt sich aus. Der Einsatz von regenerativer Energie wie Luft, Erde oder Wasser schont nicht nur die Umwelt, sondern auch die Geldtasche. Österreich belohnt die Bevölkerung für den Einsatz von nachhaltigen Heizformen, wie Wärmepumpen mit Propan, mit attraktiven Förderungen. Beim Kauf der Wärmepumpe Belaria pro stellt der Bund bis zu 20 Prozent höhere Förderungen zur Verfügung. Mit dem Hoval Förderrechner können Sie sich online kostenlos über die auf Ihr Vorhaben zutreffenden Möglichkeiten sofort informieren. 

Warum brauchen Wärmepumpen Kältemittel?

Der Einsatz von Kältemitteln in Klimaanlagen und Kühlschränken ist vielen bekannt. Dass diese auch in Heizungen zum Einsatz kommen, mag manche im ersten Moment hingegen verwundern – immerhin sollen diese für warme Temperaturen im Eigenheim sorgen. Bei Wärmepumpen ist die Substanz als Arbeitsmittel jedoch nötig, denn Kältemittel sind in der Lage, Wärmeenergie zu transportieren. Durch die Verdampfung bei bereits sehr niedrigen Temperaturen und der anschließenden Verdichtung des Mittels wird aus der Außenluft Wärme gewonnen und in der gewünschten Temperatur an die Wohnräume abgegeben. Im Moment nutzen viele Wärmepumpen für diesen Vorgang das weitverbreitete Kältemittel R410a. Wärmepumpen mit diesem Kältemittel können auch künftig ohne Bedenken als Heizung verwendet werden, da dieses weit unter dem ab 2030 verbotenen GWP-Grenzwert von ≥ 2500 liegt.

Klassifizierung von Kältemitteln mit dem GWP-Wert (Global Warming Potential)

Je nach Gerät kommen unterschiedliche Kältemittel zum Einsatz. Diese sind streng reguliert und unterschiedlich klassifiziert. In der Regel startet die Benennung mit einem R für das englische Wort „Refrigerant“, gefolgt von einer Zahlenkombination, die Aufschluss über die spezifischen Eigenschaften der Substanz gibt. Kältemittel jeglicher Art sind darüber hinaus mit einem GWP-Wert gekennzeichnet. GWP steht für Global Warming Potential und gibt das Treibhauspotenzial im Vergleich zu CO2 an. Daher spricht man in diesem Zusammenhang auch oft über das CO2-Äquivalent.

Propan – das natürliche, umweltschonende Kältemittel

Als eines der umweltfreundlichsten Kältemittel gilt Propan. Propan ist ein Kohlenwasserstoff und in der Kältetechnik als natürliches Kältemittel R290 bekannt. Dessen Verwendung ist an sich nichts Neues. Schon seit 20 Jahren kommt es in diversen Geräten zum Einsatz. Dennoch erlebt das Mittel aufgrund der aktuellen Klimadiskussion wieder einen Aufschwung. Das Besondere an Propan: Trotz der hervorragenden thermodynamischen Eigenschaften weist die Substanz einen niedrigen GWP-Wert von lediglich 3 auf. 

Somit entspricht 1 kg Propan nur 3 kg CO2. Dieses Kältemittel trägt demzufolge nicht zum direkten Treibhauseffekt bei. Diese Eigenschaften machen sich Heiz- und Klimatechnikunternehmen, wie auch Hoval, zunutze, um Wärmepumpen noch umweltverträglicher und zukunftsfähiger zu machen – wie zum Beispiel mit der Belaria pro. Denn langfristig wird sich der Trend noch fortsetzen, dass immer strengere gesetzliche Vorgaben zum Schutz der Umwelt etabliert werden.

 

Veröffentlicht im September 2020