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Wie die CO₂-Konzentration in der Luft Leistungsfähigkeit und Wohlbefinden beeinflusst

Wie die CO₂-Konzentration in der Luft Leistungsfähigkeit und Wohlbefinden beeinflusst

Der Alltag spielt sich zum Großteil in Innenräumen ab. Eine zu hohe CO2-Konzentration in der Raumluft beeinträchtigt unser Wohlbefinden und die Leistungsfähigkeit lässt nach. Moderne Wohnraumlüftungen bringen dauerhaft frische Luft nach innen.

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Seit Jahren ist das Thema der CO2-Konzentration in aller Munde. Meist geht es um die globale Erderwärmung und den Klimaschutz. Während sich steigende CO2-Emissionen erst über die Jahre hinweg negativ auf das Klima auswirken, spüren wir das durch den menschlichen Stoffwechsel freigesetzte CO2 in unseren eigenen vier Wänden schon nach wenigen Stunden. In Schulklassen, Meetingräumen oder Büros, in denen sich meist eine höhere Anzahl an Personen aufhält, sind die Auswirkungen der verbrauchten Raumluft früher und intensiver bemerkbar, da es noch rascher zu einem Anstieg von Kohlendioxid kommt. In diesem Blogartikel gehen wir den Fragen nach: Welche Faktoren beeinflussen den CO2-Gehalt in Innenräumen? Welche Auswirkungen hat die Raumluftqualität auf unsere Gesundheit? Und wie können wir für genügend frische Luft in Innenräumen sorgen?

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Wir unterstützen Sie gern in allen Fragen zur Luftqualität – ob zuhause, in Schule und Büro, oder in öffentlichen Gebäuden. Jetzt Beratung anfordern – kostenlos und unverbindlich!

CO2 als Indikator für die Raumluftqualität

Die Menschen in den industrialisierten Staaten verbringen in der Regel die meiste Zeit in geschlossenen Räumen. Über die Atmung gelangt Kohlendioxid in die Raumluft. Zur Veranschaulichung: Pro Stunde atmet eine Person bei sitzender Tätigkeit rund 500 Liter Luft aus; davon sind 15 bis 20 Liter reines CO2. In 24 Stunden ergibt dies einen Kohlendioxidausstoß, der jenem eines Kleinwagens auf einer 10-Kilometer-Fahrt entspricht. Wie hoch die CO2-Konzentration in einem Innenraum ist, bestimmt aber nicht nur die Atmung. Im Wesentlichen hängt sie von folgenden Faktoren ab:

Die Kohlendioxid-Konzentration in der Luft ist ein wichtiger Indikator für die Luftqualität in Räumen.

  • Raumgröße: Je kleiner der Raum ist, desto schneller steigt die CO2-Konzentration und erreicht höhere Werte.
  • Anzahl der Personen: Eine größere Anzahl an Personen bedeutet mehr Kohlendioxid in der Luft. 
  • Aktivität der Personen: Die Luftqualität wird davon beeinflusst, ob sich die Menschen in einem Raum ruhig verhalten, miteinander sprechen, laut singen oder sich körperlich betätigen.
  • Zeitdauer der Raumnutzung: Wird der Raum nur kurz genutzt oder über einen längeren Zeitraum? 
  • Belüftungssituation: Der Luftaustausch im Raum ist zu beachten. Wie oft und wie lange werden die Fenster geöffnet? Steht eine Lüftungsanlage zur Verfügung?
  • Verbrennungsvorgänge: Hier entscheidet, ob es ein offenes Feuer im Raum gibt oder die anwesenden Personen Zigaretten rauchen.

Das Zusammenspiel dieser Einflussfaktoren bestimmt die Konzentration von Kohlendioxid und anderen Schadstoffen in der Raumluft und ist ein Indikator für die Luftqualität in Aufenthaltsräumen des Menschen. Der Kohlendioxidanteil in der Luft wird in Parts per Million (kurz ppm) angegeben. Bis zu einem CO2-Gehalt von 1.000 ppm – die sogenannte Pettenkofer-Zahl – wird die Raumluft von uns Menschen als angenehm empfunden.

Moderne Bauweise verhindert Luftaustausch

In der Vergangenheit waren die Gebäude durch die verwendeten Baumaterialien viel luftdurchlässiger als heute. Neuere Bauten hingegen sind außerordentlich gut gedämmt, damit möglichst wenig wertvolle Wärmeenergie verloren geht. Der Nachteil daran: Es findet kaum noch Luftaustausch über die Gebäudehülle statt. Die moderne Bauweise, egal ob bei Privathäusern, Bürogebäuden oder Schulen, sowie die immer besser abdichtenden Fenster sorgen dafür, dass unsere Gebäude immer undurchlässiger werden. Die unerwünschte Folge: Selbst bei nur wenigen anwesenden Personen ist die Raumluft rasch verbraucht.

Moderne Bauten sind perfekt gedämmt, damit möglichst wenig Wärmeenergie verloren geht. Der natürliche Luftaustausch in Gebäuden wird dadurch aber auch verhindert.

Luftqualität hat Auswirkungen auf die Gesundheit

Jeder Mensch ist anders und nimmt die Luftqualität anders wahr. Übersteigt die CO2-Konzentration den Grenzwert von 1.000 ppm, bis zu dem sie als hygienisch unbedenklich gilt, kann es zu einem Leistungsabfall, Konzentrationsstörungen oder Kopfschmerzen kommen. Die Luftqualität führt bereits zu Unwohlsein, noch bevor der zu hohe CO2-Anteil über die Atemluft bewusst wahrgenommen wird. Aus diesem Grund sollte der gesunden Raumluft ein großes Augenmerk geschenkt werden. Ohne moderne Wohnraumlüftung oder zumindest regelmäßiges intensives Lüften nimmt die Raumluftqualität rapide ab und binnen kurzer Zeit ist der Grenzwert zum Unwohlsein erreicht – egal ob in privaten oder öffentlichen Gebäuden. Mithilfe von CO2-Messgeräten lassen sich zwar relativ einfach die Ist-Werte feststellen, dennoch ersetzen sie nicht die entsprechenden Verbesserungsmaßnahmen, wie beispielsweise den Einbau einer Wohnraumlüftung für ein dauerhaft gesundes Raumklima.

Dauerhaft frische Luft mit kontrollierter Wohnraumlüftung

Um frische Luft in die Innenräume zu bekommen, gibt es für viele nur eine Möglichkeit: die Fenster öffnen. Regelmäßiges Querlüften bringt zwar angenehm frische Luft in den Raum, aber im Winter auch die Kälte und im Sommer die Pollen. Die kontrollierte Wohnraumlüftung HomeVent von Hoval ermöglicht einen dauerhaften Luftaustausch, und das bei geschlossenen Fenstern. Im Gegensatz zu den weitverbreiteten Mythen geschieht dies nahezu geräuschlos und funktioniert permanent das ganze Jahr über. Moderne Filter und Technik sorgen dafür, dass kein Schmutz, keine Pollen und kein Ungeziefer in die Innenräume kommen. Bevor die Luft in die Wohn- oder Arbeitsräume gelangt, wird sie vorgewärmt und der Raum bleibt vor allem im Winter angenehm warm. Die Komfortlüftung, wie man die Wohnraumlüftung von Hoval auch nennt, verfügt zusätzlich noch über eine hocheffiziente Feuchterückgewinnung, die dafür sorgt, dass die Luftfeuchtigkeit auf einem optimalen Wert zwischen 40 und 60 % bleibt. Somit werden ein gesundes Lernen, Arbeiten und Wohnen sichergestellt. 

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