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CO₂-Steuer schafft Anreiz für (Investition in) nachhaltige Heizsysteme

CO₂-Steuer schafft Anreiz für (Investition in) nachhaltige Heizsysteme

Die ökosoziale Steuerreform mit CO₂-Bepreisung wirkt sich ab Juli 2022 auf die Heizrechnung der Österreicher:innen aus. Warum es sich lohnt, bereits jetzt an alternative Heizlösungen zu denken.

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Wir alle sehen und spüren die Auswirkungen des globalen Klimawandels. Es bedarf einer weitläufigen Technologieoffenheit, um diese Klimakrise zu meistern. Um Anreize zum Ausstieg aus Öl, Gas und Kohle zu schaffen, setzt Österreich unter anderem auf Förderungen für erneuerbare Energieformen. 

CO₂-Bepreisung in Österreich: Bis zum Jahr 2025 soll die Tonne Kohlenstoffdioxid 55 Euro kosten. Bildnachweis: APA; ORF.at; Quelle: Bundesregierung

Mit der am 3. Oktober 2021 von der Bundesregierung präsentierten ökosozialen Steuerreform und der CO₂-Bepreisung geht Österreich nun einen neuen Weg zur Erreichung der Klimaziele. So wird ab 1. Juli 2022 die Tonne Kohlenstoffdioxid 30 Euro Mehrkosten verursachen. Dieser CO₂-Zuschlag wird Jahr für Jahr angehoben. Geplant ist, dass er bis 2025 bei 55 Euro pro Tonne liegt.

Welche Auswirkungen hat der CO₂-Preis auf die Heizrechnung?

Fix ist: Die Heizkosten für Öl und Gas werden ab 2022 steigen, selbst wenn im Gegenzug ein Klimabonus zur Abfederung der Mehrkosten eingeführt wird. Hier zwei Beispiele für die zusätzlichen Heizkosten bei einem CO₂-Preis von 30 Euro pro Tonne im ersten Jahr:

CO₂-Bepreisung für ein Einfamilienhaus mit Ölheizung

Familie Huber hat ein 160 m² großes Einfamilienhaus in Kollerschlag im Mühlviertel, das von einer Ölheizung versorgt wird. Der jährliche Verbrauch beträgt etwa 2400 Liter Heizöl. 

Jährlicher Ölverbrauch: 2400 Liter
Jährlicher CO₂-Ausstoß: 6,5 Tonnen
Mehrkosten im ersten Jahr: ca. 195 Euro

Gewusst? Familie Huber produziert pro Heizsaison mit ihrer Ölheizung genauso viel CO₂ wie ein mit Diesel betriebener Mittelklasse-Pkw mit einer jährlichen Kilometerleistung von 43000 oder ein Flug auf der Strecke Wien-Bangkok-Wien.

Haben Sie Fragen oder wünschen Sie eine Beratung? Kostenlos und unverbindlich bei Hoval informieren!

CO₂-Preis für eine Wohnung mit Gasheizung

Familie Berghofer besitzt eine Eigentumswohnung mit 100 m² Wohnfläche in Pirka bei Graz und nutzt zum Heizen eine Gastherme. Der jährliche Gasverbrauch beträgt etwa 1500 m³ Erdgas. 

Jährlicher Gasverbrauch: 1500
Jährlicher CO₂-Ausstoß: 3,0 Tonnen
Mehrkosten im ersten Jahr: ca. 90 Euro

Gewusst? Familie Berghofer produziert pro Heizsaison mit der Gasheizung genauso viel CO₂ wie ein mit Diesel betriebener Mittelklasse-Pkw mit einer jährlichen Kilometerleistung von 20000 oder ein Flug auf der Strecke Wien-Dubai-Wien.

CO₂-Ausstoß senken: Jetzt auf erneuerbare Energie umsteigen

In Österreich gibt es rund 600 000 Haushalte mit Ölheizung und 1 Million Haushalte mit Gasheizung, bei denen ein Heizkesseltausch unausweichlich ist. Schließlich ist es das Ziel bis zum Jahr 2040 klimaneutral zu werden. Durch die neue CO₂-Steuer sowie die Sanierungsoffensive „Raus aus Öl und Gas“ mit großzügigen Förderungen von Bund und Ländern ist jetzt ein besonders guter Zeitpunkt, sich mit dem Thema Heizungswechsel auseinanderzusetzen. Das Bundesministerium für Klimaschutz, Umwelt, Energie, Mobilität, Innovation und Technologie (BMK) hat mit Oktober 2021 die Fördermittel für den Umstieg von fossilen auf erneuerbare Energieträger erhöht. So werden Privatpersonen bei der Investition in ein klimafreundliches Heizsystem mit bis zu 7500 Euro seitens des Bundes unterstützt. Mehr Informationen zur aktuellen Klimaschutzkampagne des BMK auf www.kesseltausch.at.

CO₂-Emissionen mit einer neuen Heizung reduzieren

Die Heizlösungen für erneuerbare Energieformen bieten für jede Gegebenheit die passende Alternative. Gerade in einem waldreichen Land wie Österreich stellt Biomasse als regionaler Energieträger eine sinnvolle Alternative dar. Einen ungebrochenen Aufwind bei den Heizungssystemen erfährt seit Jahren die Wärmepumpe, und zwar nicht nur im Neubau, sondern auch im Bereich der Sanierung. Wer also schon in der nächsten Heizsaison auf fossile Brennstoffe verzichten möchte, profitiert jetzt von attraktiven Förderungen  für nachhaltiges Heizen mit modernster Technologie. Mit QuickFix, der Heizungssanierung zum Fixpreis, und der Unterstützung von Hoval finden Sie ganz einfach die passende Lösung für Ihr Eigenheim – ganz egal ob Wärmepumpe oder Pelletanlage.

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