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Richtig lüften – mit diesen 7 Tipps gelingt's

Richtig lüften – mit diesen 7 Tipps gelingt's

Lüften ist keine Zauberkunst, will aber dennoch gelernt sein. Warum Querlüften besser ist als Stoßlüften und was es sonst noch zu beachten gilt, verraten unsere 7 Tipps für richtiges Lüften.

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Wer kennt es nicht, wenn man frühmorgens einen Spaziergang in der Natur macht, tief einatmet und sich pudelwohl fühlt. Doch frische Luft wirkt sich nicht nur im Freien positiv auf unser Wohlbefinden aus, sondern auch in den Innenräumen. Sie ist nötig, damit wir uns fit fühlen, leistungsfähig sind und uns gut konzentrieren können. Wer falsch oder nicht ausreichend lüftet, riskiert mitunter unangenehme Begleiterscheinungen. Nicht nur Kopfschmerzen, verminderte Konzentration und Müdigkeit sind eine störende Folge falschen Lüftens, sondern auch schlechte Gerüche und die Gefahr von Schimmelbildung. 7 Tipps von Hoval zeigen, wie Sie richtig lüften – ganz egal, ob im Winter oder im Sommer.

Warum es wichtig ist, richtig zu lüften

Doch warum ist es so wichtig, regelmäßig und vor allem richtig zu lüften? Dafür sprechen zwei wichtige Argumente: eine gesunde, angenehme Luftfeuchtigkeit in den Wohnräumen sowie frische, sauerstoffreiche Raumluft.

Schimmelbildung vorbeugen
Indem der Mensch atmet und schwitzt, kocht und duscht oder im Winter Wäsche zum Trocknen aufhängt, erhöht sich die Luftfeuchtigkeit. Bei einem Vier-Personen-Haushalt kommen so schnell etwa 8 Liter Wasser pro Tag zusammen. Durch eine zu hohe Luftfeuchtigkeit entsteht das Risiko von Schimmelbildung. Das ist nicht nur schädlich für das Mauerwerk oder die Möbel, sondern auch gesundheitsgefährdend, denn Schimmel löst unter anderem Allergien aus. Richtig lüften hilft, der Gefahr von Schimmelbildung vorzubeugen. 

Zu hohe Luftfeuchtigkeit birgt das Risiko von Schimmelbildung. Richtig lüften hilft dagegen.

Atemwegserkrankungen vorbeugen
Doch auch zu trockene Raumluft hat ihre Tücken: Unsere Schleimhäute trocknen bei geringer Luftfeuchtigkeit leichter aus. Husten oder Halsschmerzen können die Folge sein, aber auch gereizte Augen. Bakterien und Viren aller Art können dadurch einfacher in den Körper eindringen und uns infizieren.

"Dicke Luft" vermeiden
Durch die menschliche Atmung entstehen erhöhte Werte an Kohlendioxid (CO2) in der Umgebungsluft. Diese werden in Parts per Million (ppm) gemessen und liegen bei frischer Luft etwa bei 400 ppm. Ab einer Konzentration zwischen 1.500 ppm und 2.500 ppm verursacht die CO2-Konzentration in der Luft bereits Kopfschmerzen oder Konzentrationsstörungen. Umgangssprachlich ist dann von „dicker Luft“ die Rede – Leistungsfähigkeit und Produktivität sinken, während gleichzeitig die Gereiztheit und das Stresslevel steigen. Bei hoher Personenbelegung, wie beispielsweise in Meetings oder Schulklassen, lassen sich teilweise Werte von 5.000 ppm oder mehr messen.  

Besonders in Schulklassen ein Problem: Falsches oder nicht ausreichendes Lüften verursacht Müdigkeit und Konzentrationsstörungen.

Fensterlüftung oder Wohnraumlüftung?

Um für den notwendigen Luftaustausch zu sorgen, gibt es zwei Möglichkeiten: entweder über klassische Fensterlüftung oder eine kontrollierte Wohnraumlüftung. Mit einer kontrollierten Wohnraumlüftung genießt man frische und saubere Luft selbst bei geschlossenen Fenstern. Das Gerät übernimmt das Lüften und versorgt die Wohnräume, Büros oder Schulklassen rund um die Uhr zuverlässig mit Frischluft.

7 Tipps, wie Sie richtig lüften

Je mehr Personen, desto häufiger lüften
Eine größere Zahl an Menschen in einem Raum verursacht eine höhere Luftfeuchtigkeit und gleichzeitig einen höheren CO2-Wert. Empfangen Sie zuhause Gäste, arbeiten Sie in einem Kindergarten, an einer Schule oder in einem großen Büro mit zahlreichen anderen Kollegen? Dann lüften Sie lieber einmal öfter, als sie es sonst tun würden!

Querlüften ist noch besser als Stoßlüften
Öffnen Sie gegenüberliegende Fenster und lassen Sie die frische Luft richtig durchziehen. So entsteht ein Luftzug, der die Luftfeuchtigkeit im wahrsten Sinne des Wortes aus den Fenstern weht und zudem dazu beiträgt, Bakterien und Viren am schnellsten aus der Luft zu entfernen. Planen Sie pro Tag für die Fensterlüftung drei bis fünf Mal einen Zeitbedarf von je 10 Minuten ein.

Gekippte Fenster vermeiden
Im Winter bringen gekippte Fenster nur Energieverlust, nicht aber den nötigen Luftaustausch. Im Sommer hingegen dringt Hitze in die Wohnräume ein, wenn die Fenster gekippt sind. Verzichten Sie daher am besten ganzjährig darauf.

Heizungsthermostat beim Lüften auf null stellen
Haben Sie Heizkörper in Verwendung? Dann stellen Sie vor dem Lüften das Thermostat auf null. Ansonsten heizt der Heizkörper mit erhöhter Leistung nach, sobald kalte Luft eindringt, um das Absinken der Raumtemperatur zu verhindern. Die Folge sind erhöhte Heizkosten durch vergeudete Energie. 

Küche und Bad: sofort lüften
Die Küche und das Badezimmer sind die feuchtesten Räume im Haus. Lüften Sie nach Möglichkeit sofort nach dem Kochen, Duschen oder Baden. Das transportiert die Feuchtigkeit nach draußen und Sie senken das Risiko von Schimmelbildung.

Nach dem Husten oder Niesen: sofort lüften 
Wenn eine Person niest oder hustet – sei es daheim, im Büro oder in der Schule – empfiehlt es sich, sofort zu lüften. Querlüften sorgt dafür, dass möglicherweise belastete Aerosole, Bakterien und Viren besonders schnell und effizient aus der Raumluft abtransportiert werden. 

Wohnraumlüftung: ideale Einstellungen wählen
Sorgen Sie mit der Komfortlüftung HomeVent von Hoval für den stetigen Luftaustausch in Ihrem Zuhause, im Büro oder im Klassenzimmer? Dann lohnt es sich, die Einstellungen zu prüfen und gegebenenfalls anzupassen. Luftfeuchtigkeit und CO2-Gehalt lassen sich einfach auf Ihre Wünsche einstellen. Zum Schutz vor Viren erhöhen Sie die Frischluftmenge oder fragen Sie bei den Experten von Hoval nach dem "Air Quality"-Programm. 

Video-Tipp: Wie Sie die Frischluftmenge bei Ihrer HomeVent Komfortlüftung erhöhen

Lüften mit einer kontrollierten Wohnraumlüftung

Mit einer kontrollierten Wohnraumlüftung wie HomeVent von Hoval genießen Sie im Alltag nicht nur deutlich mehr Komfort als bei herkömmlicher Fensterlüftung, sondern profitieren von zahlreichen gesundheitlichen und wirtschaftlichen Vorteilen:

  • Jederzeit frische Luft durch stetigen Luftaustausch – ganz ohne die Fenster zu öffnen
  • Filterung von schlechten Gerüchen, Pollen, Staub und Insekten
  • Wirkungsvoller Abtransport von Bakterien und Viren
  • Integrierte Feuchterückgewinnung – für perfekte Luftfeuchtigkeit in den Wohnräumen, dem Büro oder dem Klassenzimmer
  • Integrierte Wärmerückgewinnung – spart Heizenergie und schont die Umwelt 

Übrigens: Auch wenn Sie mit einer kontrollierten Wohnraumlüftung lüften, dürfen Sie jederzeit das Fenster öffnen! Stöbern Sie gleich in den häufig gestellten Fragen für mehr Informationen. 

Wir unterstützen Sie gern in allen Fragen zur Luftqualität – ob zuhause, in Schule und Büro, oder in öffentlichen Gebäuden. Jetzt Beratung anfordern – kostenlos und unverbindlich!