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5 Tipps für den Start in die Heizsaison

5 Tipps für den Start in die Heizsaison

Der Herbst hat Einzug gehalten und die kalten Tage und Nächte häufen sich. Zeit, für warme Temperaturen im Eigenheim zu sorgen. Mit den folgenden Tipps machen Sie Ihre Heizung fit für den Saisonstart.

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Nicht nur aus dem Kleiderschrank holen wir die warmen Kleidungsstücke wieder hervor, auch beim Heizen heißt es jetzt, auf eine gute Vorbereitung zu setzen. Immerhin soll es auch schon in der Übergangszeit angenehme Temperaturen in den eigenen vier Wänden haben. Beherzigen Sie folgende Ratschläge, steht einem behaglichen und warmen Zuhause nichts mehr im Weg.

1. Heizkörper entlüften und warten

Widmen Sie sich der Heizkörperwartung noch möglichst vor, spätestens aber zu Beginn der Heizsaison. Nur so stellen Sie sicher, dass Sie die gesamte Wärmeenergie ausschöpfen. Kennen Sie das Geräusch, wenn Heizkörper glucksen? Dafür sind meistens Luftblasen im Heizwasser verantwortlich, die eine optimale Zirkulation und damit die bestmögliche Wärmeabgabe verhindern. 

Um dem vorzubeugen, entlüften Sie Ihre Heizkörper ganz einfach mit einem Entlüftungsschlüssel (erhältlich bei Ihrem Installateur), einem Becher und einem Handtuch. Sollten Sie Hilfe bei der Entlüftung Ihrer Heizung benötigen, zögern Sie nicht, einen erfahrenen Heizungsinstallateur zu kontaktieren. 

2. Heizkörper nie ganz abdrehen

Wussten Sie, dass man Heizkörper in der Heizsaison nie ganz abdrehen soll? Denn ist der Wohnraum einmal ausgekühlt, braucht man weitaus mehr Energie, diesen erneut aufzuheizen. Beim Verlassen Ihres Zuhauses sollte die Einstellung deshalb nicht unter 18 Grad sinken. Mit einem Raumbediengerät bzw. Raumthermostat lässt sich dies problemlos regeln. Die Temperaturen können Sie bequem auf jeden Wochentag und genaue Uhrzeiten abstimmen. Somit passt sich das Gerät völlig unkompliziert selbst an. Obendrein greifen ausgewählte moderne Regelungssysteme auf die Wetterangaben im Internet zu und gleichen so den Heizbetrieb an. Ist Sonne zu erwarten, werden die Räume nicht auf Vorrat aufgeheizt und nie überheizt. So lässt sich umwelt- und kostenbewusst Energie sparen – und der Wohnkomfort bleibt hoch.

3. Für freie Heizkörper sorgen

Oft verdecken Möbelstücke, Vorhänge und alltägliche Gebrauchsgegenstände die Heizkörper. Dadurch kommt es zum Wärmestau und die Heizwärme kann sich nicht ordentlich ausbreiten. Das Ergebnis sind höhere Heizkosten. Bereits ein Abstand von mindestens 15 bis 20 Zentimetern sorgt für eine optimale Wärmeabgabe – meist sind nur ein paar einfache Handgriffe nötig, um genügend Platz zu schaffen. So wird die gesamte Energie effizient genutzt.

4. Richtige Luftfeuchtigkeit verringert das Krankheitsrisiko

Dauerhaftes Heizen senkt die Luftfeuchtigkeit und sorgt für unangenehm trockene Luft. Das trocknet unsere Schleimhäute aus, was anfälliger für Krankheiten macht. Außerdem fühlt sich trockene Luft kälter an als jene mit ausreichendem Feuchtigkeitsanteil. 

Ein sogenanntes Hygrometer aus dem Baumarkt misst die Luftfeuchtigkeit im Raum. Sie sollte zwischen 40 und 60 Prozent liegen. Ist diese zu gering, stellen Sie einfach einen Wasserbehälter in der Nähe der Heizung auf. So nimmt die Heizung das Wasser auf und erzeugt warme und trotzdem feuchte Luft.

Der Blick aufs Hygrometer sorgt für Balance, denn wenn die Luft den vorgesehenen Feuchtigkeitswert übersteigt, ist sie aufwendiger zu erwärmen und verbraucht mehr Energie. Steht der Bau des eigenen Hauses noch bevor, empfiehlt sich die Integration einer kontrollierten Wohnraumlüftung. Diese regelt die Temperatur und den Feuchtegehalt der Luft automatisch. 

5. Professioneller Check der Heizung

Mit einem regelmäßigen Check Ihrer Heizung durch einen Profi sind Sie auf der sicheren Seite. Dieser überprüft die Dämmung der Heizungsrohre, die gesamte Heizungsanlage und auch die Regelung. Gegebenenfalls werden veraltete oder kaputte Teile ausgetauscht und die Heizung ist wieder bestens für die Heizsaison gerüstet.

5 Tipps zum Start in die Heizsaison im Überblick

  • Heizkörper entlüften und warten
  • Heizkörper nie ganz abdrehen
  • Heizkörper frei halten
  • Für ausreichende Luftfeuchtigkeit sorgen 
  • Heizungsanlage vom Fachmann prüfen lassen
 
Veröffentlicht im Oktober 2019